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Von Görlitz über Niesky nach Hoyerswerda – Mobilitätstraining in Theorie und Praxis (SH-NEWS 2022/100 vom 16.09.2022)

Logo des ÖPNV-ProjektesRückblick auf die Mobilitätstrainings im August und September 2022

(LSKS/kha/miwi) Ende August und Anfang September 2022 fanden gleich mehrere Veranstaltungen zum Mobilitätstraining im Rahmen des Projekts „ÖPNV für alle“ statt. Nach einer vorbereitenden Einführung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in der Region Oberlausitz am 22.08.2022 durch Referentin Marina Pflaum an der Hochschule Görlitz konnte das Gelernte am 02.09.2022 praktisch perfektioniert werden.

Start in Görlitz

Für das Projektteam ging es zunächst mit dem Trilex nach Görlitz, wo es am dortigen Bahnhof die Teilnehmenden und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen und des Verkehrs­verbundes ZVON begrüßen konnte. Die kurze Wartezeit wurde für erste Kennlerngespräche und praktische Übungen mit dem Rollator genutzt.

Zwischenstopp in Niesky

Von Görlitz ging es dann zunächst mit dem Niederflur-Bus im Schienenersatzverkehr der Firma Kolchmeier ins reichlich 20 Kilometer entfernte Niesky. Dort stiegen wir am neuen barrierefreien Haltepunkt in den Zug RB 64 der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) um und erreichten nach etwas mehr als einer halben Stunde Fahrt unser vorläufiges Endziel, die Große Kreisstadt Hoyerswerda. Diese Fahrt verlief reibungslos, die Kundenbetreuer standen für Fragen bereit und halfen bei der Überbrückung des Restspalts zwischen Bahnsteig und Fahrzeug­bord – jeweils durch die Auslage der fahrzeugeigenen Rampe. Im Zug der ODEG wird diese auch für Rollator-Nutzer ausgelegt, denn der vorhandene Tritt zur Spaltüber­brückung liegt unter dem Niveau der Bahnsteigkante und ist damit für Fahrgäste mit Hilfsmittel nicht nutzbar.

Rundgang am Bahnhof Hoyerswerda

Dort angekommen gab es eine kurze Zusammen­fassung von Christina-Maria Werheid (DB Station& Service AG) und Projektkoordinatorin Kerstin Hammer über Planung und Fortschritt des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs in Hoyerswerda. Ebenso war Zeit für weitere praktische Übungen mit Rollstuhl und Rollator. Anschließend ging es wieder über Niesky zurück zum Ausgangspunkt nach Görlitz.

Besonders wichtig war es dabei für die Teilnehmer zu erfahren, wie der Schienenübergang für mobilitäts­eingeschränkte Reisende zu nutzen ist. Wer mit Begleitperson unterwegs ist, gibt dem Stellwerker vom Bahnsteig aus ein Handzeichen. Er gibt den Schienenübergang frei, sobald keine Zugdurchfahrt ansteht und dieser gefahrlos betreten werden kann. Beim Weg von der Stadt zum Bahnsteig ist dem Stellwerker über eine Kommunikationssäule oder per Handzeichen vorab Bescheid zu geben. Gemeinsam mit der DB vereinbarte das Projektteam an dieser Stelle eine Optimierung der Funktionalität an der Kommunikationssäule, da diese beim Vor-Ort-Test versagte. Auch eine barrierefreie Fahrgastinformation wurde hier vereinbart.

Mehr Fotos und Eindrücke sind auch in derFotogalerie auf unserer Homepage zu finden.

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an alle Partner und Unterstützer, die uns dieses Mobilitätstraining in dieser Form ermöglicht haben.

Weitere Trainings

Weitere Mobilitätstrainings für den Raum Oberlausitz sind für das erste Halbjahr 2023 geplant. So nahm das Projektteam bereits erfolgreich Kontakt mit der Volkshochschule Dreiländereck in Weißwasser und der Gemeinde/Feuerwehr Boxberg auf. Auch für andere sächsische Regionen können sich Interessenten anmelden:

  • 17.09.2022: Mobilitätstraining Straßenbahn in Dresden
  • 01.10.2022: Mobilitätstraining Bus in Dresden
  • 19.10.2022 (vormittags): Mobilitätstraining mit der S-Bahn Dresden
  • 19.10.2022 (Mittag/Nachmittag): Ausfahrt nach Radebeul/Karl-May-Museum

Weitere Angebote werden auf unserer Homepage bekannt gegeben:

Termine zum Mobilitätstraining


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