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„Bischofswerda inklusiv – Ein Netzwerk ohne Barrieren“

Fünfjähriges, regionales Inklusionsprojekt des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.  zur Förderung der "Inklusion von unten"

(Red/mabo) "Bischofswerda Inklusiv" ist ein Projekt des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS) zur Förderung des Inklusionsgedanken in der Kreisstadt Bischofswerda und ihren Gemeinden.

  1. Hintergrund
  2. Projektidee
  3. Projektschwerpunkte
  4. Ziele
  5. Mitwirkung und Kontakt

 

1. Hintergrund

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) fordert, die selbstbestimmte Teilhabe und Inklusion behinderter und chronisch kranker Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu gewährleisten. Seit nunmehr zehn Jahren hat diese Konvention in der Bundesrepublik Deutschland Bestand.
Die Sächsische Staatsregierung hat die Vorgaben der UN-BRK im Jahr 2014 aufgegriffen und einen Aktionsplan entwickelt. Auf kommunaler Ebene formuliert dieser jedoch lediglich Projektvorschläge und setzt keine verbindlichen Maßnahmen fest. Vor allem den ländlichen Verwaltungsgebieten fehlt es oft an Handlungsleitfäden, um die Chancengleichheit im Sinne der Inklusion herzustellen.

Mit Hilfe der Förderung der Aktion Mensch ruft der LSKS das Projekt „Bischofswerda Inklusiv – Ein Netzwerk ohne Barrieren“ in Leben. In den kommenden fünf Jahre soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in der Kreisstadt Bischofswerda und ihren Gemeinden nachhaltig gefördert und eine rege Beteiligung am Inklusionsprozess in der Gemeinde bewirkt werden.


2. Projektidee

Der Projektradius erstreckt sich von Bischofswerda bis zu den Gemeinden Burkau, Demitz-Thumitz, Frankenthal, Göda, Großharthau und Rammenau. Hier sind sichtbare Defizite in der Barrierefreiheit und eine geringe Anzahl inklusiver Angebote zu finden.

„Zusammen mit den Bürger*innen vor Ort wollen wir den ländlichen Raum nun inklusiver gestalten. In fünf Jahren können wir gemeinsam viel erreichen und eine Entwicklung anstoßen, die Vorbild für andere Gemeinden werden kann.“ erklärt Britta Soppala, Vorsitzende des LSKS. In dem PilotprojektBischofswerda Inklusiv – Ein Netzwerk ohne Barrieren“ sollen sich Akteure der Kommune zusammenschließen, um gemeinsam einen Entwicklungsprozess in Gang zu setzen.
Damit soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderung dort ermöglicht werden, wo diese leben. Ganz nach dem Prinzip: Inklusion von unten.


3. Projektschwerpunkte

Zunächst soll ein lokales Netzwerk aus ortansässigen Vereinen, Verbänden, kommunalen Entscheidungsträgern und Betroffenen aufgebaut werden.
Regelmäßige Treffen aller Akteure helfen dabei mehr Austausch zu schaffen, die Bedarfe der Betroffenen zu definieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Zusammen sollen die Gedanken der Inklusion in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit und Freizeit gezielt gefördert und umgesetzt werden.

Unterstützt durch Schulungen und eine breite Öffentlichkeitsarbeit sollen die Themen Teilhabe und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen noch mehr in der Kommune verankert werden.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung konkreter Maßnahmen, beispielsweise in Form von inklusiven Beratungsangeboten und Nachbarschaftsprojekten.
Diese können später zur Entwicklung eines regionalen Inklusionskonzepts beitragen, das zugleich Motivation für andere ländliche Regionen sein kann.


4. Ziele

  • Organisation eines Auftakttreffens mit ortansässigen Vereinen, Verbänden, kommunalen Entscheidungsträgern, Interessierten und Betroffenen
  • Bestandsaufnahme und Analyse der gegenwärtigen Situation
  • Sammlung von Ideen und Wünschen, Definition von kurz- und mittelfristigen Zielen
  • Veranstaltung von Schulungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
  • Ausbau und Erhalt des Netzwerkes durch regelmäßige Treffen

5. Mitwirkung und Kontakt

Logo Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. klein

Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. ist zur Realisierung des Programms an der Mitwirkung vieler interessierter Bürger mit und ohne Behinderungen, an der Unterstützung durch wissenschaftliche Begleitung, an konstruktiven Vorschlägen zur praktischen Umsetzung der Programmziele sowie an der finanziellen Förderung des Vorhabens interessiert.

 Logo gefördert durch die Aktion Mensch in roter Farbe und unterschiedlichen Buchstabengrößen
Das Projekt „Bischofswerda inklusiv ­– ein Netzwerk ohne Barrieren“ wird für fünf Jahre von der "Aktion Mensch" gefördert und vom Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachen e.V. (LSKS) koordiniert.

Ansprechpartnerin:

Maria Borowski
Projektkoordinatorin „Bischofswerda Inklusiv“
Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e.V.  (LSKS)
c/o SELBSTHILFENETZWERK SACHSEN
Michelangelostr. 2/Erdg.
01217 Dresden
Fon: 0351 479 350 -11

https://www.facebook.com/Bischofswerda.Inklusiv/

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