Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

Übersicht aller Veranstaltungen

WER IST PARTNER WOFÜR?

Logo TEAM TISS 19/01

 SHNW - TEAM TISSSHNW - hier sind wir

.

Tipps zur Nutzung der Straßenbahn in Dresden durch sehbehinderte und blinde Fahrgäste

Audioversion dieses Artikels als MP3

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. und das Projekt „ÖPNV/SPNV für alle" geben Ihnen Hinweise zur Nutzung der Niederflurstraßenbahn in Dresden.

Das Straßenbahnnetz in Dresden

In Dresden verkehren derzeit 12 Straßenbahnlinien auf 210 Kilometern.

Die Dresdner Straßenbahnen sind meist gelb mit einigen schwarzen Passagen. Es gibt auch Bahnen mit farbiger Werbung.

In Dresden fahren im Regelverkehr durchgängig Niederflurfahrzeuge. Es verkehren 4 verschiedene Fahrzeugtypen mit 4, 5 bzw. 6 Türen. Die Einstiegshöhe beträgt maximal 28 cm.

Im Ausnahmefall kommen hochflurige Fahrzeuge vom Typ Tatra zum Einsatz - zum Beispiel bei Betriebsstörungen. Pro Wagen der Tatra-Straßenbahn gibt es drei Türen mit je drei Stufen.

Die Haltestellenarten und die unterschiedlichen Halteplätze

In Dresden gibt es verschiedene Haltestellenarten – barrierefreie und (noch) nicht barrierefreie. Eine Haltestelle besteht in der Regel aus mehreren linien- bzw. richtungsbezogenen Halteplätzen.

Der barrierefreie Halteplatz – am Gehwegrand

Die Straßenbahn hält (ggf. gemeinsam mit dem Bus) an einem Bahnsteig mit 23 cm Bordhöhe direkt am durchgehenden Bürgersteig bzw. an einem dem Bürgersteig direkt vorgelagerten Kap. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bürgersteig.

Zwischen der Wartefläche und dem Einstieg kann sich ein Radweg befinden.

Die Einstiegshöhe und der Spalt zwischen dem Bord und dem Einstieg betragen in der Regel 5 cm, Bodenindikatoren sind vorhanden.

Der barrierefreie Halteplatz – Bahnsteig auf einer Insel

Die Straßenbahn hält (ggf. gemeinsam mit dem Bus) an einem Inselbahnsteig mit 23 cm Bordhöhe in Straßenmitte. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bahnsteig.

Die Insel ist meist über einen Ampelübergang zu erreichen. Bodenindikatoren sind vorhanden.

Die Einstiegshöhe und der Spalt zwischen dem Bord und dem Einstieg betragen in der Regel 5 cm.

Der barrierefreie Halteplatz – Bahnsteig neben der Fahrbahn

Die Straßenbahn hält (ggf. gemeinsam mit dem Bus) an einem Bahnsteig neben der Fahrbahn mit einem auf 23 cm erhöhten Bord. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bahnsteig: Der Bahnsteig schließt sich unmittelbar an den Gehwegbereich an. Bodenindikatoren sind vorhanden.

Die Einstiegshöhe und der Spalt zwischen dem Bord und dem Einstieg betragen in der Regel 5 cm.

Der barrierefreie Halteplatz – Bahnsteig mit überfahrbarem Kap

Die Straßenbahn hält (ggf. gemeinsam mit dem Bus) an einem Kap in Straßenmitte mit einem auf 23 cm erhöhten Bord. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bürgersteig, der durch ein Bord zwischen 3 und 10 cm Höhe von der Fahrbahn abgegrenzt ist.

Der Übergang zum Verkehrsmittel darf erst erfolgen, wenn die Straßenbahn die Haltestelle erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt wird der zu überschreitende Fahrbahnbereich durch eine Ampel für den fließenden Straßenverkehr gesperrt (Zeitinsel).

Die Einstiegshöhe und der Spalt zwischen dem Bord und dem Einstieg betragen in der Regel 5 cm.

Der barrierefreie Doppel-Halteplatz – am Gehwegrand bzw. Bahnsteig auf einer Insel,
neben der Fahrbahn oder mit überfahrbarem Kap

Die Ausstattung ist die gleiche wie die der Einzelhalteplätze bzw. für das Verhalten und die Nutzung gelten die gleichen Regelungen wie dort beschrieben.

An diesen Halteplätzen können jedoch zwei oder mehr Fahrzeuge zum gleichzeitigen Fahrgastwechsel hintereinander halten. Das können Busse und Straßenbahnen sein.

Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste gibt es in der Regel im Bereich der ersten Halteposition an der ersten Fahrgasttür, ein in den Boden eingelassenes Piktogramm. Es besteht aus tastbaren Reliefplatten. Sie positionieren sich am besten an diesem Piktogramm. Auf ein entsprechendes Zeichen (Blindenstock erheben oder deutliches Handzeichen) wird das zweite Fahrzeug erneut halten, um Ihnen den Einstieg in die erste Tür zu ermöglichen.

Der nicht-barrierefreie Halteplatz – auf der Fahrbahnmitte

Der Straßenbahn hält in Fahrbahnmitte. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bürgersteig, der durch einen Bord zwischen 3 und 20 cm Höhe von der Fahrbahn abgegrenzt ist. Im Bereich der ersten Fahrgasttür gibt es oft eine Bordabsenkung auf etwa 3 cm.

Der Übergang zum Verkehrsmittel darf erst erfolgen, wenn die Straßenbahn die Haltestelle erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt wird auf stark befahrenden Straßenabschnitten der zu überschreitende Fahrbahnbereich durch eine Ampel für den fließenden Straßenverkehr gesperrt (Zeitinsel).

Bodenindikatoren zur Orientierung für Blinde und Sehbehinderte sind zumeist nicht vorhanden.

Zur taktilen Orientierung können folgende Haltestellenelemente genutzt werden: Die Haltestellen-Stele, der Fahrgastunterstand, Sitzplätze, Papierkörbe. Die Einstiegshöhe beträgt 28 cm.

Die nicht-barrierefreie Halteplatz – am Fahrbahnrand

Die Straßenbahn hält am Fahrbandrand in der Nähe des Bürgersteigs. Der Wartebereich befindet sich auf dem Bürgersteig, der durch einen Bord zwischen 3 und 20 cm Höhe von der Fahrbahn abgegrenzt ist.
Der Abstand zwischen dem Gehwegbord und dem Einstieg kann 10 cm bis ca. 1, 50 m betragen.

Bodenindikatoren zur Orientierung für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sind zumeist nicht vorhanden. Zur taktilen Orientierung können folgende Haltestellenelemente genutzt werden: Die Haltestellen-Stele, der Fahrgastunterstand, Sitzplätze, Papierkörbe. Die Einstiegshöhe beträgt 28 cm.

Der nicht barrierefreie Halteplatz – auf einer Insel oder neben der Fahrbahn

Der Wartebereich auf der Insel in der Mitte der Fahrbahn ist in der Regel über einen Ampelübergang mit Tonsignal zu erreichen. Befindet sich der Gleiskörper neben der Fahrbahn ist der Wartebereich unmittelbar vom Bürgersteig zugänglich.

Bodenindikatoren zur Orientierung für Blinde und Sehbehinderte sind zumeist nicht vorhanden.
Zur taktilen Orientierung können folgende Haltestellenelemente genutzt werden: Die Haltestellen-Stele, der Fahrgastunterstand, Sitzplätze, Papierkörbe. Die Einstiegshöhe beträgt 10 bis 15 cm, der Spalt 5 bis 10 cm.

Bodenindikatoren und Einrichtungen an der Haltestelle

An vielen Dresdner Haltestellen befinden sich unterschiedliche Arten an Bodenindikatoren. Das sind im Boden angebrachte Strukturen, die die Orientierung erleichtern.

Der Blindenleitstreifen tritt als Streifen mit einer längs angeordneten Rippenstruktur auf und kann mit dem Blindenstock ertastet werden.

Direkt neben dem Blindenleitstreifen gibt es einen dunklen Begleitstreifen, der einen deutlichen Kontrast zum hellen Blindenleitstreifen darstellt und dadurch die Orientierung für sehbehinderte Menschen erleichtern kann.

Aufmerksamkeitsfelder weisen auf etwas Neues z. B. auf Gefahrenstellen hin. Das sind an der Haltestelle üblicherweise eine Überquerung der Fahrbahn oder Treppen.

Das Aufmerksamkeitsfeld befindet sich vor der betreffenden Stelle. In Dresden wurde dazu bisher Kleinpflaster verwendet, gegenwärtig laufen Versuche mit Noppenplatten. In Einzelfällen gibt es eine Rippenstruktur z. B. an sogenannten Z-Übergängen an Gleisen.

Die Sicherung von ausgewiesenen Schienen-Übergängen vom und zum Gehweg wird durch eine Signalanlage geregelt. Wenn eine Überquerung nicht passiert werden darf, ertönt ein Gong – der so genannte Rotgong.

Eine Übersicht mit blindengerechten Haltestellen und den Straßenbahn- und Buslinien bietet der Haltestellenatlas für Blinde. Dieser ist auf den Internetseiten des Selbsthilfenetzwerkes www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de und der Dresdner Verkehrsbetriebe www.dvb.de zu finden.

Begleitpersonen und Begleithunde

Voraussetzung für die Beförderung ist ein gültiger Fahrausweis (gültiges „Zusatzblatt ÖPNV" zum Schwerbehindertenausweis oder Fahrschein).
Wenn auf Ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen B eingetragen ist, wird eine Begleitperson unentgeltlich mit befördert. Das Merkzeichen Bl berechtigt Sie zusätzlich zur Mitnahme eines Blindenführhundes, er kann ohne Maulkorb befördert werden.

Straßenbahn fahren in Dresden – bequem einsteigen

Orientierung zum voraussichtlichen Haltepunkt der Straßenbahn bietet die Haltestellenstele. Je nach örtlichen Gegebenheiten befindet sich beim Halten die Mitte bzw. der vordere Teil der Bahn im Bereich der Haltestellen-Stele.

An ausgewählten Haltestellen mit starkem Verkehrsaufkommen, die zum Erreichen des Fahrzeuges eine Überquerung der Fahrbahn erforderlich macht, gibt es vor der Haltestelle eine Ampel für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Diese verhindert, zum Schutz der Fahrgäste, dass während des Haltens der Bahn Fahrzeuge zwischen Wartebereich und Straßenbahn gelangen. An allen Haltestellen mit Fahrbahnüberquerungen muss der fließende Verkehr nach der Straßenverkehrsordnung anhalten, wenn eine Bahn einfährt.

Erst wenn die Türen der Bahn wieder schließen, darf die Fahrbahn wieder von den anderen Verkehrsteilnehmern befahren werden.

Wenn Sie kein BLIS-Gerät nutzen, sollten Sie sich beim Einfahren der Bahn beim Fahrer durch ein eindeutiges Zeichen bemerkbar machen. Dazu heben Sie entweder Ihren Blindenstock eindeutig nach oben oder Sie heben gut sichtbar den gestreckten Arm.

Nach dem Einfahren der Straßenbahn laufen Sie bis zur Einstiegstür. Sie sollten die erste Fahrgasttür nutzen, da der Fahrer Sie hier am besten sehen kann. In der Regel wird der Fahrer die Tür öffnen.

Sollte die Tür noch geschlossen sein, berühren Sie die Türöffner. Die Türöffner befinden sich in der Mitte der Tür, etwa in Griffhöhe, ein blauer, runder Taster. Da er hervorsteht, ist er auch gut erfühlbar. Auf dem Taster sind zwei weiße Dreiecke angebracht.

Die behindertengerechten Mehrzweckabteile verfügen darunter über einen weiteren blauen, runden Türöffner, etwa in Hüfthöhe. Auf dem Taster ist ein weißes Rollstuhlsymbol angebracht. Wenn Sie diesen Taster berühren, bleibt die Tür den gesamten Haltevorgang über geöffnet.

Sollte sich eine Tür eher als vermutet schließen, droht keine ernsthafte Verletzungsgefahr. Denn durch die Tür-Sensorik wird gewährleistet, dass der Schließvorgang stoppt, sobald sich Gegenstände oder Körperteile dazwischen befinden. Die Tür öffnet dann erneut.

Straßenbahn fahren in Dresden – entspannt einen Sitzplatz suchen
In den Straßenbahnen sind die meisten Stangen und Griffe gelb. Auch Gefahrenstellen und Hindernisse (z. B. Stufen) sind durch gelbe Markierungen kontrastreich gekennzeichnet.

Blinden und sehbehinderten Fahrgästen wird die Nutzung der ausgewiesenen Sitzplätze für behinderte Menschen empfohlen. Diese befinden sich im Einstiegsbereich neben den Türen.

Kontakt mit dem Fahrer können Sie über die Wechselsprechstellen im Fahrzeug herstellen. Sie befinden sich in neueren Bahnen neben den Rollstuhlstellplätzen an einer Haltestange. In allen Straßenbahnen befinden sie sich jeweils links in Kopfhöhe, im Türrahmen links neben der Ausstiegstür.

Bei einem Sprechwunsch wird der grüne, tastbare Knopf gedrückt. Dann kann gesprochen werden. Bei der Benutzung der Sprechanlage ist zu beachten, dass die Gegenseite nur sprechen kann, wenn die andere schweigt. Wenn der Fahrgast sprechen soll, blinkt ein Lämpchen an der Wechselsprechanlage grün. Wenn der Fahrgast auf die Antwort des Fahrers warten soll, blinkt ein Lämpchen rot.

Straßenbahn fahren in Dresden – Haltewunsch anzeigen und aussteigen

Im Fahrzeug gibt es eine Ansage zur Haltestelle, die als nächste angefahren wird. Diese Ansage können Sie sich während der Fahrt durch Anforderung mit dem BLIS-Gerät wiederholen lassen. Zudem gibt es eine Innen-Anzeige zu den nächsten Haltestellen. Neuere Straßenbahnen haben Monitore und ältere verfügen über Schriftbänder. Auch hier wurde auf eine kontrastreiche Gestaltung geachtet.

Wenn Sie aussteigen möchten, müssen Sie einen Haltewunsch – Taster drücken. Die Haltewunsch-Taster sind blau, schwarz umrahmt und stehen hervor. Sie befinden sich an den Haltestangen. Die meisten Stangen, insbesondere im Mehrzweckabteil, bieten dafür zwei Möglichkeiten.

Der obere Haltewunsch-Taster befindet sich etwa in Kopfhöhe. Auf dem Taster ist ein ertastbares H angebracht. Diesen Taster können alle Fahrgäste nutzen. Die Tür bleibt nach Anhalten der Bahn an der Haltestelle geöffnet, wenn sich Personen oder Gegenstände in diesem Türbereich befinden, wenn nicht, schließt sie nach 3 Sekunden.

Der untere Haltewunsch-Taster befindet sich etwa in Hüfthöhe. Auf ihm ist ein ertastbares Rollstuhlsymbol angebracht. Dieser Taster ist vor allem für mobilitätseingeschränkten Fahrgäste gedacht. Er kann auch von blinden/sehbehinderten Fahrgästen genutzt werden, wenn eine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erwartet wird. Die Tür bleibt während des gesamten Haltevorgangs geöffnet.

Hilfe für blinde und sehbehinderte Fahrgäste in Dresden

Die SMS-Auskunft

Zur Fahrplaninformation gibt es eine SMS-Auskunft mit Sprachausgabe. Damit können Sie sich jederzeit den Fahrplan des Dresdner Liniennetzes auf das Handy laden. Zum Beispiel rufen Sie damit die nächsten Abfahrtzeiten an einer ausgewählten Haltestelle ab oder die schnellste Verbindung.

Die Auskunft erfolgt in Echtzeit, innerhalb von maximal 10 Minuten und ist kostenlos. Es fallen nur die Gebühren für die gesendete SMS im eigenen Netz an.

Die SMS-Auskunft erfolgt auf folgende Weise:
Schreiben Sie eine SMS an die Nummer, die für Ihr Handynetz zur Verfügung steht.

  • Nutzer von T-Mobile D1 verwenden die Nummer 01702120541.
  • Nutzer von Vodafone D2 verwenden die Nummer 0172-8571011.
  • Nutzer von EPLUS verwenden die Nummer 0163-2691261.
  • Nutzer von O2 verwenden die Nummer 0179-2358919.

Eine SMS zur Anfrage nach einer Verbindung zwischen zwei Haltestellen wird geschrieben:
+Abfahrtshaltestelle#Zielhaltestelle

Eine SMS zur Anfrage nach allen demnächst abfahrenden Linien einer bestimmten Haltestelle wird geschrieben:
+Haltestelle

Wenn eine Auskunft zu allen abfahrenden Linien zu einem späteren Zeitpunkt erwünscht ist, wird die SMS wie folgt geschrieben:
+Haltestelle#Zeit bis zur Abfahrt in Minuten oder die Uhrzeit, wobei Stunden- und Minutenangabe durch einen Doppelpunkt getrennt werden muss.

Eine SMS zur Anfrage nach einer Verbindung zwischen zwei Haltestellen mit vorgegebener Ankunftszeit wird folgendermaßen geschrieben:
+Abfahrtshaltestelle#Zielhaltestelle#* Uhrzeit, wobei die Stunden- und Minutenangabe durch einen Doppelpunkt getrennt werden muss.

Das Blindeninformationssystem (BLIS)

Eine Dresdner Besonderheit stellt das BLIS dar. Es erleichtert die Fahrgastinformation und die Kommunikation mit dem Fahrpersonal. BLIS gibt es sowohl in Form eines Handsenders, als auch als Sender eingebaut im Blindenstock.

Auf jedem Sender sind 6 erhöhte Tasten, mit den Zahlen 1 bis 6 in drei Zeilen zu je zwei Tasten angebracht. Die 1 befindet sich links oben, die 2 rechts daneben, die 3 unter der 1, die 4 unter der 2, die 5 links unten und die 6 rechts unten.

  • Sie drücken die Taste 1, wenn Sie beim Einfahren der Straßenbahn Informationen zur Linie benötigen. Der Außenlautsprecher der Bahn gibt Liniennummer und Fahrtziel aus.
  • Sie drücken die Taste 2, wenn Sie mit der Straßenbahn mitfahren oder aus der Straßenbahn aussteigen möchten. Der Fahrer öffnet dann alle Türen des Fahrzeuges. Die Türen bleiben dann bis zum Ende des Haltevorganges geöffnet.
  • Sie drücken die Taste 3, wenn Sie in der Bahn eine Wiederholung der Ansage zur nächsten Haltestelle benötigen. Über Innenlautsprecher wird dann diese Ansage wiederholt.
Der Mobilitätsservice (MOSE)

MOSE ermöglicht Ihnen, an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr auch ohne eigene Begleitperson öffentliche Verkehrsmittel in der Stadt Dresden zu nutzen. Die Abholung erfolgt an der Haustür.

Der Begleitwunsch ist rechtzeitig anzumelden. Die Anmeldung ist an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 7 und 15 Uhr telefonisch über 0351 8572605 möglich.

Inhaber des Dresden-Passes, die schwerbehindert oder über 65 Jahre alt sind, können diesen Service kostenfrei nutzen. Für alle anderen Nutzer fällt eine Gebühr von 3,00 Euro pro Auftrag an.

Bitte beachten Sie, dass das MOSE-Angebot als freiwillige Sozialleistung von den Entscheidungen des Stadtrates und der Stadtverwaltung abhängig ist und jeweils nur befristet bereitgestellt wird.

Zum Informationsmaterial

Der vorliegende Text entstand im Rahmen des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle", beim Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS) mit freundlicher Unterstützung durch die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) und den Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. (BSVS)

Bei Fragen und Anregungen nehmen wir gern entgegen. Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

Anne Hähnel
Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS).

Fon: 0351- 47935013

oder

Silke Dreßel
Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB)

Fon: 0351 – 8571240

Dieser Artikel wurde bereits 4855 mal angesehen.



.