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Staatsministerin Petra Köpping gibt Ausblick auf gesundheitspolitische Schwerpunkte (SH-NEWS 2020/003 vom 10.01.2020)

Stethoskop und Patientenakte Dringende Innovationen im Gesundheitswesen in Angriff nehmen, gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

(PM, Red/mbg) Beim Neujahrsforum des Verbands der Ersatzkassen (vdek) hat die Sächsische Sozialministerin Petra Köpping heute den über 100 Gästen Ausblick auf die gesundheitspolitischen Schwerpunkte gegeben.
Dabei betonte sie, dass in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Digitalisierung bereits vieles unternommen wird, damit das Gesundheitssystem den Herausforderungen der heutigen Zeit entspricht und auch den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft standhalten kann.

»In der neuen Legislaturperiode ist die zukunftsfeste Sicherstellung einer zuverlässigen und qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in Stadt und Land eine zentrale Aufgabe. So wird das Sächsische Krankenhausgesetz, welches vor mehr als 25 Jahren verabschiedet wurde, in dieser Legislatur novelliert werden....«, so die Sächsische Sozialministerin Petra Köpping.  

Im vergangenen Jahr wurde das »20-Punkte-Programm zur medizinischen Versorgung im Freistaat« beschlossen. Im aktuellen Doppelhaushalt stehen 30 Millionen Euro dafür bereit. Die Stipendienprogramme, das Hausarztstipendium, können somit fortgeführt und die Öffnung des Programmes für andere Facharztgebiete mit besonderem Bedarf geregelt werden.

Dazu die Sozialministerin: »Wir nutzen Studienplätze für Humanmedizin sowohl in Sachsen, aber auch außerhalb.  Wenn sich die Studierenden bereit erklären später außerhalb der großen Städte, vor allem in ländlichen Regionen Sachsens, hausärztlich tätig zu werden, können sie kostenlos am Programm teilnehmen. ....«

Auch die Digitalisierung wird im Gesundheitswesen eine entscheidende Rolle spielen. Zum einen, wenn es um eine schnelle Versorgung im Notfall geht. Diese muss in ganz Sachsen gewährleistet sein. Und zum anderen ist die »Pflegedatenbank des Freistaates« die zentrale Informationsquelle, mit der sich die Menschen rund um Angebote der Pflege, Beratung, Betreuung und Begleitung informieren können. Die Chancen der Digitalisierung in der Pflege sind vielfältig und sollten vor allem in der professionellen Pflege genutzt werden.

Die Sächsische Sozialministerin Petra Köpping: »Gesundheitsförderung und Prävention sollen diejenigen erreichen, die sie wirklich brauchen. Vor allem darüber ist verstärkt nachzudenken und zu forschen, ob via Smartphone, Tablet und Apps auch die Menschen zu Gesundheitsförderung und Prävention motiviert werden, die am Rande der Gesellschaft stehen. Das heißt, wir müssen die gesundheitsförderliche Gestaltung von Lebensverhältnissen immer mitdenken und uns dafür engagieren.«

»Ich werde auch das Phänomen »Einsamkeit« mit in unsere zukünftigen Betrachtungen aufnehmen. ... Einsamkeit macht Menschen krank. Ich will, dass Menschen glücklich und möglichst lang gesund leben können...Gemeinsame Verantwortung führt zu einem besseren Zusammenleben aller.
Dieser Anspruch zeigt sich auch im neuen Namen meines Hauses: Das Ministerium für »Soziales« und für den »gesellschaftlichen Zusammenhalt«. Wir wollen in den nächsten Jahren einen großen gemeinsamen Wurf von sächsischer Sozial- und Gesundheitspolitik wagen.
Dörfer, Städte, Landkreise, Krankenkassen, Verbände, Krankenhäuser, Pflegedienste und viele, viele mehr – wir alle tragen gemeinsam ein Stück Verantwortung dafür, dass Menschen in unserem Land glücklich leben können. Und damit sorgen wir auch dafür, dass Sachsen daraus Kraft für einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt gewinnt«, so die Ministerin abschließend.

Kommentar:

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V. (LAG SH) unterstützt die Überlegungen der Sozialministerin, wünscht jedoch als Vertreterin einer großen und spezifischen Patientengruppe in die Ausarbeitung der angedeuteten neuen Wege zur medizinischen Versorgung und zur Festigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts frühzeitig einbezogen zu werden.
Die numehr fast 30-jährigen Erfahrungen der LAG SH Sachsen auf den Gebieten Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement im Sozial-und Gesundheitsbereich und die eigene Betroffenheit könnten aus ihrer Sicht die vorgenannten Überlegungen und Maßnahmen durchaus bereichern.


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