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LSKS-Vorstand hat beraten (SH-NEWS 2018/031 vom 14.04.2018)

LSKS-Logo Vorstand fordert Entscheidungen zu einem LAG SH-Neustart

(LSKS/Red) Am 14.04.2018 hat sich der Vorstand des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e.V. (LSKS) im Selbsthilfenetzwerk (SHNW) in Dresden zu seiner planmäßigen Beratung zusammen gefunden.

Auf der Tagesordnung standen u.a.

  • Der Finanzbericht und der Bericht des Projektteams "ÖPNV/SPNV für alle"
  • Bericht zur Tätigkeit des Selbsthilfeverbandes Menschen mit Behinderung Freital e.V. Im BSK
  • Vorbereitung der Ordentlichen Mitgliederversammlung
  • Weitere Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V. (LAG SH) und in der Arbeitsstelle Selbsthilfenetzwerk Sachsen (SHNW)
  • Sonstiges und Informationen.

Der Vorstand nahm zur Kenntnis, dass die zur Erfüllung des Arbeitsprogramms erforderlichen finanziellen Mittel planmäßig zur Verfügung stehen bzw. erwartet werden.
Im Bericht des Projekts "ÖPNV/SPNV für alle" wurde ausgesagt, dass sich die lt. Arbeitsprogramm erforderlichen Maßnahmen planmäßig in Bearbeitung befinden und die Übergabe der Projektkoordination von Mathias Dasse zu Kerstin Vietze bis Monatsende abgeschlossen wird. Als aktuelle Projekt-Schwerpunkte wurden benannt:

  • Ergebnisse der Tätigkeit der ÖPNV-Strategiekommission; die maßgeblich vom Projekt erarbeiteten Dokumente "Technische Forderungen für einen ÖPNV/SPNV für alle" und "Klassifizierung von ÖPNV-Zugangsstellen" wurden als Arbeitsgrundlage dem Ergebnisbericht der Strategiekommission hinzugefügt
  • Bahnsteighöhenkonzept der DB und des Eisenbahnbundesamtes (EBA) mit der eindeutigen Forderung, im Freistaat Sachsen die Bahnsteighöhe von 55 cm über SOK als Standard beizubehalten
  • Die Mitwirkung an den entstehenden bzw. bereits vorliegenden Nahverkehrsplänen mit Schwerpunkt VVO, ZVON und MDV und den daraus abzuleitenden Plänen zur barrierefreien Gestaltung des ÖPNV/SPNV, insbesondere des Haltestellenausbaus
  • Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen in den bestehenden regionalen Projektgruppen
  • Vorbereitung eines weiterführenden Projektabschnitts für den Zeitraum 2019 - 2021.

Vorstandsmitglied Roland Bräuer berichtete über Aktivitäten und Vorhaben des Mitglieds Selbsthilfeverband Menschen mit Behinderung Freital e.V.
Im Mittelpunkt stehen dort gegenwärtig

  • die Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Unterstützern der Selbsthilfetätigkeit des Vereins
  • die Gewinnung neuer, vor allem jüngerer Mitglieder zur Gestaltung von Teilhabe und Inklusion in der Region.

Der Vorstand nahm die im Bericht enthaltenen Überlegungen und Vorschläge zur Kenntnis und wird den Verein bei deren Umsetzung insbesondere durch

  • Veröffentlichen der gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse in seinem Internetportal
  • Herstellung von Kontakten zu anderen BSK-Bereichen im Freistaat zur Übermittlung und ggf. Nachnutzung der  gewonnenen Erfahrungen

unterstützen

Zur Vorbereitung der ordentlichen Mitgliederversammlung am 01. September 2018 wurden die Verantwortlichkeiten und erforderlichen Abstimmungen für die vorzulegenden Dokumente festgelegt.
Als Schwerpunkt für den fachlichen Teil der Mitgliederversammlung wurde das Thema Inklusion/Teilhabe ausgewählt. Im Mittelpunkt sollen die Erarbeitung und Diskussion des neuen sächsischen Inklusionsgesetzes und der Erfahrungsaustausch stehen, wie die "Inklusion von unten" gestaltet werden kann.

Der Vorstand des LSKS nahm einen Bericht der LSKS-Vorsitzenden Britta Soppala zur Situation in der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V. (LAG SH), insbesondere zur Tätigkeit ihres Vorstands sowie zur Zusammenarbeit mit der LAG SH in der gemeinsam betriebenen Arbeitsstelle Selbsthilfenetzwerk Sachsen zur Kenntnis.

Er betont erneut seine Bereitschaft, die

  • Konzeption zur Neustrukturierung der organisierten Selbsthilfe Im Freistaat Sachsen (einschl. partielle Einbindung der Selbstvertretung sowie weiterer Partner im Bereich Inklusion/Teilhabe), Fassung vom 09.03.2018 sowie die
  • Konzeption zur Struktur und Arbeitsweise der Arbeitsstelle SELBSTHILFENETZWERK SACHSEN, Fassung vom 09.03.2018 einschl. einer möglichen Namensänderung in TEAM Teilhabe-Inklusion/Selbstvertretung/Selbsthilfe im Freistaat Sachsen (TEAM TISS Sachsen),

zu unterstützen und an ihrer Umsetzung aktiv mitzuwirken.

Andererseits leitet der LSKS-Vorstand auf der Basis des o.g. Berichtes ab, dass eine Realisierung der in den Konzeptionen enthaltenen Überlegungen erheblich in Frage gestellt ist. 
Er begründet das u.a. damit, dass aus seiner Sicht die Möglichkeiten zur Beilegung der entstandenen Differenzen ausgeschöpft sind und eine sachliche, ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit der LAG SH unter Leitung von Dr. Matthias Müller nicht mehr möglich erscheint.

Er positioniert sich zum Sachverhalt nach ausführlicher Diskussion einmütig wie folgt:

  • Die Veröffentlichung der SH-NEWS 2018/026 durch die Redaktion von www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de wird vom Vorstand des LSKS ausdrücklich mitgetragen.
  • Die in der SH-NEWS 2018/026 enthaltene Sachdarstellung entspricht vollinhaltlich den dem LSKS bekannten Fakten und den im LSKS vorliegenden weiteren Informationen.
  • Die in der SH-NEWS 2018/026 enthaltene Forderung zum Rücktritt von Dr. Matthias Müller als LAG SH-Vorsitzender wird vom LSKS als Voraussetzung für die Rückkehr der LAG SH und ihres Vorstands zu einer satzungskonformen Tätigkeit unterstützt.

In diesem Zusammenhang empfiehlt der LSKS-Vorstand dem Vorstand der LAG SH ggf. Hilfe durch das Registergericht in Anspruch zu nehmen.

Sollte die Rückkehr zu einer satzungs- und anforderungsgerechten Arbeitsweise der LAG SH nicht erwirkt werden können, sieht sich der LSKS veranlasst, seine Mitgliedschaft in der LAG SH zu überdenken und ggf. zu beenden.
Er erklärt für diesen Fall seine Bereitschaft, die Arbeitsstelle Selbsthilfenetzwerk Sachsen und alle dort gegenwärtig laufenden, geförderten Projekte und Vorhaben einschl. der zugeordneten Mitarbeiter/innen sowie die sich ggf. aus der Umsetzung der o.g. Konzeptionen (Arbeitsstelle TEAM TISS SACHSEN) bzw. aus der Zusammenarbeit mit der GKV (AOK PLUS) ergebenden neuen Aufgabenfelder in seine Regie zu übernehmen.

Nächste Termine:

  • Beratung des LSKS-Vorstands am 28.07.2018 im SHNW
  • Ordentliche Mitgliederversammlung des LSKS am 01.09.2018 im Berufsförderungswerk Dresden



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