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Tipps zur Nutzung der S-Bahn Dresden für blinde und Hinweise für blinde und sehbehinderte Fahrgäste

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Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. gibt Ihnen Tipps zur Nutzung der S-Bahn in Dresden.

Das S-Bahnnetz Dresden

Das S-Bahnnetz Dresden und Umland umfasst derzeit drei Linien:

  • Die S1 verkehrt zwischen Schöna und Meißen-Triebischtal über Dresden.
  • Die S2 verkehrt zwischen Pirna und Dresden-Flughafen.
  • Die S3 verkehrt zwischen Dresden und Tharandt.

Betreiber des Dresdner S-Bahnnetzes ist die Deutsche Bahn AG.

Die Fahrzeuge der S-Bahn Dresden

Auf den drei Linien werden meist Doppelstockfahrzeuge eingesetzt. Sie sind rot mit einem weißen Streifen in der Mitte.

Der Dachbereich ist grau. Die Einstiegstüren sind weiß. In jedem Zug gibt es Wagen der 1. und der 2. Klasse.

An einem Ende des Zuges befindet sich der Steuerwagen, am anderen Ende eine Lok. Der Zug kann in beide Richtungen fahren.

Im Bereich des Steuerwagens befindet sich das Mehrzweckabteil, das für Menschen mit Behinderung geeignet ist.

Im Dresdner S-Bahn-Netz werden durchgängig Niederflurfahrzeuge eingesetzt. Das bedeutet, dass an allen barrierefrei ausgebauten Bahnhöfen und Haltepunkten mit etwa 55 cm Bahnsteighöhe eine maximale Stufe von 5 cm zu überwinden ist. Der Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug beträgt in der Regel höchstens 15 cm.

Die Bahnhöfe und Haltepunkte der S-Bahn Dresden im Bereich des Dresdner S-Bahn-Netzes
– barrierefreie und (noch) nicht barrierefreie Stationen:

Barrierefreie Bahnhöfe und Haltepunkte

Die Bahnsteige sind sowohl über Treppen, als auch über Aufzüge zu erreichen. Teilweise können die Fahrgäste zu den Bahnsteigen auch über Rampen bzw. auf ebenerdigem Wege gelangen.

Die Höhe der Bahnsteige entspricht etwa der Einstiegshöhe des Fahrzeuges (meist 55 cm über Schienenoberkante). Der Fahrgastwechsel erfolgt dadurch stufenlos. Die Differenz der Einstiegs- bzw. Ausstiegshöhe beträgt nur noch maximal 5 cm.

Nicht-barrierefreie Bahnhöfe und Haltepunkte

Die nicht barrierefreie Haltestelle zeichnet sich einerseits durch ein meist fehlendes modernes Blindenleitsystem aus. Das heißt, dass gewöhnlich nur ein weißer Begrenzungsstreifen parallel zum Bahnsteigverlauf etwa einen Meter von der Bahnsteigkante vorzufinden ist und die Orientierung mit dem Blindenstock anhand der Bahnsteigkante möglich ist. Dabei ist jedoch in jedem Falle Vorsicht geboten und auf einfahrende Bahnen zu achten.

Die Bahnsteigkante ist leicht genoppt – kann jedoch insbesondere mit der neueren Generation an Stockspitzen für Blindenstöcke, d. h. mit breiten Kugeln, nicht mehr ertastet werden.

Andererseits sind Zuwegungen zum Bahnsteig für die Fahrgäste nur durch die Überwindung von Hindernissen erreichbar. In den meisten Fällen sind das Treppen.

Auch die Bahnsteighöhen unterscheiden sich von den barrierefreien Haltestellen. Die Höhe des Bahnhofes Dresden-Klotzsche beträgt 76 cm über Schienenoberkante. Das heißt die Differenz beim Einstieg in ein niederfluriges Fahrzeug beträgt hier etwa 21 cm.

Zu beachten ist, dass nicht barrierefreie Bedingungen auch im Zuge von Bauarbeiten oder bei Gleisänderungen auftreten können. Nähere Informationen zu möglichen Gegebenheiten in diesem Zusammenhang erfragen Sie bitte bei der 3-S-Zentrale unter der Nummer: 0351 4611055 (Ortstarif).

Bodenindikatoren und Einrichtungen an den Bahnhöfen und Haltepunkten

An den meisten Bahnhöfen und Haltepunkten des Dresdner S-Bahnnetzes gibt es Bodenindikatoren.
Im Bereich des S-Bahnnetzes Dresden sollten Sie auf folgende Bodenindikatoren im Bahnhofsbereich achten und Sie bei Bedarf zur Orientierung nutzen:

Der Blindenleitstreifen dient zur Orientierung hinsichtlich der Wegeführung im Bereich des Bahnhofes oder Haltepunktes. Blindenleitstreifen führen über große Flächen oder zu wichtigen Punkten (z. B. Aufzüge, Ein- und Ausgänge). Sie treten als Streifen mit einer längs angeordneten Rippenstruktur auf und können mit dem Blindenstock ertastet werden. Der Blindenleitstreifen kommt entweder als weißer oder schwarzer Streifen vor und hebt sich kontrastreich vom umgebenden Bodenbelag ab.

Direkt neben dem Blindenleitstreifen gibt es in vielen Fällen einen Begleitstreifen der einen deutlichen Kontrast zum hellen Blindenleitstreifen darstellt und dadurch die Orientierung für sehbehinderte Menschen erleichtern kann. Neben einem weißen Blindenleitstreifen finden Sie demnach einen schwarzen Begleitstreifen.

Aufmerksamkeitsfelder weisen auf etwas Neues z. B. auf eine sich ändernde Umgebung oder Gefahrenstellen hin. Sie haben im Bereich der Dresdner S-Bahn eine Rippen - Struktur. In einzelnen Fällen sind Noppenstrukturen vorhanden.

Abzweigefelder zeigen Verzweigungen an, z. B. zu Bahnsteigen, Toiletten, Treppen oder Aufzügen. Es handelt sich dabei um viereckige Felder mit einem Ausmaß von meist 60 bis 90 x 60 bis 90 cm. Diese zweigen vom Blindenleitstreifen ab und zeigen mit ihrer Rillen- bzw. Rippenstruktur direkt in Richtung der Änderung.

Die genannten Blindenleitsysteme mit den soeben beschriebenen Strukturen kommen in unterschiedlichen Varianten vor. Einerseits werden Streifen bzw. Flächen durch das Verlegen von Platten gestaltet. Die entstehenden Fugen dazwischen sind oft auch mit dem Blindenstock fühlbar. Andererseits gibt es auch durchgängige Systeme, die somit ohne Fugen auskommen.

Begrenzungsstreifen gibt es oft an nicht barrierefreien Haltestellen. Sie befinden sich etwa einen Meter von der Bahnsteigkante entfernt auf dem Bahnsteig und bilden durch ihre helle Gestaltung einen Kontrast zum dunklen Untergrund. Der Begrenzungsstreifen ist jedoch nicht taktil erfassbar. Die Markierung des Begrenzungsstreifens dient zur Markierung der Gefahrenzone bei einfahrenden bzw. vorbeifahrenden Zügen und sollte bis zum Stillstand der eingefahrenen S-Bahn nicht überschritten werden.

Die Bahnsteigkante ist bei nicht barrierefrei gestalteten Bahnsteigen oft noch durch eine leichte Noppenstruktur gekennzeichnet. Die Noppen können in der Regel jedoch nicht mehr von Blindenstöcken mit modernen Aufsätzen (vergrößerte Kugelspitzen) taktil erfasst werden. Eine Orientierung mit dem Blindenstock ist zwar mit dem Blindenstock entlang der Bahnsteigkante möglich. Dies ist jedoch aufgrund oben genannter Gefahren nicht zu empfehlen.

Begleithunde und Begleitpersonen

Wenn auf Ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen B eingetragen ist, können Sie eine Begleitperson und einen Begleithund unentgeltlich mitnehmen. Ist auf Ihrem Ausweis das Merkzeichen Bl vermerkt, können Sie einen Blindenführhund unentgeltlich mitnehmen. Begleit- und Blindenführhunde können ohne Maulkorb befördert werden.

S-Bahn fahren – bequem einsteigen

Beim Auffinden des richtigen Bahnsteiges/Gleises hilft Ihnen die Fahrgastinformation und das Wegeleitsystem.

Es gibt Anzeigetafeln im Bahnhofsbereich und auf den Bahnsteigen. Diese sind kontrastreich gestaltet (weiße Schrift auf blauem Grund). Informationen werden so u. a. zur Abfahrtszeit und dem Ziel, Bahnsteig-/Gleisnummer gegeben.

Auf den Bahnsteigen hören Sie regelmäßige Ansagen zu einfahrenden Zügen oder Abweichungen vom Fahrplan wie Verspätungen oder Bahnsteigänderungen. Kurz vor der Einfahrt der jeweiligen Züge gibt es eine Durchsage mit nützlichen Hinweisen (z. B. Abfahrtszeit, Fahrtrichtung).

Wir empfehlen Ihnen im vorderen Bereich der S-Bahn einzusteigen. Da Sie hier der Fahrer gut sehen kann. Für Rollstuhlfahrer steht eine Überfahrbrücke im Mehrzweckabteil des Steuerwagens bereit.

Bei der Orientierung zum Halt der S-Bahn können für Sie z. B. folgende erfühl- bzw. ertastbare Einrichtungen hilfreich sein: Sitzplätze, Fahrkarten-Entwerter, Fahrkarten-Automaten, Sitzplätze und Fahrgastunterstände, Treppen und Treppengeländer, Beleuchtungsmasten, Papierkörbe und Informationstafeln zur Fahrgastinformation.

Beim Einfahren der S-Bahn sollten Sie sich beim Fahrer durch ein eindeutiges Zeichen bemerkbar machen. Dazu heben Sie entweder Ihren Blindenstock eindeutig nach oben oder Sie heben gut sichtbar den gestreckten Arm.

Nach dem Einfahren der S-Bahn laufen Sie bis zur Einstiegstür. Sie sollten die erste Fahrgasttür nutzen, da der Fahrer Sie hier am besten sehen kann. Nachdem der Fahrer die Freigabe erteilt hat, können Sie die Tür öffnen. Dazu berühren Sie die Türöffner.

Die Türöffner befinden sich in der Mitte der Tür, etwa in Griffhöhe. Es ist ein runder grüner Taster mit Rahmen. Er steht hervor und ist daher gut erfühlbar. Auf dem Taster sind zwei schwarze Dreiecke angebracht. Wenn Sie den Taster berühren, öffnet sich die Tür für mehrere Sekunden und schließt erst, wenn sich kein Gegenstand mehr in der Türöffnung befindet.

Neben der Einstiegstür zum behindertengerechten Mehrzweckabteil ist ein weiterer Türöffner. Dieser befindet sich etwa auf Hüfthöhe neben der Tür. Unter dem Türöffner ist ein weißes Rollstuhlsymbol auf rotem Untergrund angebracht. Wenn Sie diesen Taster berühren, bleibt die Tür den gesamten Haltevorgang über geöffnet.

Sollte sich eine Tür eher als vermutet schließen, droht keine ernsthafte Verletzungs-Gefahr. Denn durch die Tür-Sensorik wird gewährleistet, dass der Schließvorgang stoppt, sobald sich Gegenstände oder Körperteile dazwischen befinden. Die Tür öffnet dann erneut. Die Fahrzeuge können erst abfahren, wenn alle Türen geschlossen sind.

S-Bahn fahren – einen Sitzplatz suchen und Kontakt zum Fahrer

Die Stangen und Griffe in den Fahrzeugen haben eine metallisch graue Farbe. Im Bereich des behindertengerechten Mehrzweckabteils sind die Stangen und Griffe im Einstiegsbereich orange. Auch Gefahrenstellen und Hindernisse (z. B. Stufen) sind in den Fahrzeugen durch orange Markierungen kontrastreich gekennzeichnet.

Nutzen Sie möglichst einen Sitzplatz, idealerweise im Mehrzweckabteil.

Sollten Sie Unterstützung oder Hilfe benötigen, so wenden Sie sich an das Zugpersonal.

Einen direkten Kontakt mit dem Fahrer können sie im Notfall über die Anforderungstaster im Steuerwagen herstellen. Dieser ist im Eingangsbereich an der Wand (meist über dem Papierkorb) angebracht. Bei Hilfebedarf wird der tastbare Knopf gedrückt. Der Taster ist innen blau und mit dem weißen Rollstuhlsymbol versehen, außen hat er einen breiten grünen Rand.

Einige Fahrzeuge haben auch eine Wechselsprechanlage. Bei einem Sprechwunsch wird der rote tastbare Knopf gedrückt. Sie drücken einmal, dann geht ein Ruf beim Fahrpersonal ein. Das Fahrpersonal meldet sich bei Ihnen. Danach drücken Sie ein zweites Mal, um sprechen zu können. Bitte den Knopf während des Sprechens halten.

Jeder Wagen ist mit einem WC ausgestattet. Die Standard-Toiletten befinden auf dem Zwischenpodest an den Durchgangstüren, über die die Waggons gewechselt werden können. Vom Einstieg aus sind zum Zwischenpodest 4 Stufen zu überwinden.

Im Mehrzweckabteil befindet sich ein Behinderten-WC. Dieses ist im unteren Bereich des Doppelstock-Zuges und somit ebenerdig zu erreichen. Es ist geräumiger als die Standard-Toiletten. Die Behinderten-Toilette öffnet sich meist über einen automatischen Türöffner. Dazu drücken Sie den grünen Knopf, der mit zwei Dreiecken versehen ist. Innen wird die Tür über einen silbernen viereckigen Knopf geschlossen.

Die Spülung für die Toilette ist über einen schwarzen Knopf zu bedienen.

Kommt es zum Notfall, befindet sich neben dem Toilettenbecken ein Notknopf und eine Wechselsprechanlage. Der Notknopf ist rund und rot.

Die Toilettentür ist von innen über einen silberfarbenen viereckigen Knopf zu öffnen.
Im Behinderten-WC ist auch ein Wickeltisch vorhanden.

S-Bahn fahren – planmäßiger Halt

Im Fahrzeug gibt es eine Ansage zur Haltestelle, die als nächste angefahren wird und zur Ausstiegsseite. Zudem existiert eine Innen-Anzeige zu den nächsten Haltestellen. So werden u. a. die Namen der nächsten Haltestellen und die erwartete Ankunftszeit mitgeteilt. In einigen Fällen wird auch auf Anschlusszüge hingewiesen. Neuere Fahrzeuge haben zusätzlich Monitore und alle Fahrzeuge verfügen über Schriftbänder. Auch hier wurde eine kontrastreiche Gestaltung geachtet.

Generell ist nur ein Öffnen der Türen zur Bahnsteigseite hin möglich. Somit ist es ausgeschlossen, dass Sie versehentlich zur falschen Seite aussteigen. Außerdem werden die Türen erst nach Halt des Fahrzeuges zum Öffnen freigegeben.

Die S-Bahn fährt nach Fahrplan und hält an jeder Station. Abweichungen vom Fahrplan werden in der Regel akustisch und optisch angeboten.

Informationen und Hilfe

Zur Barrierefreiheit an ausgewählten Bahnhöfen können Sie sich einerseits im Internet auf der Seite www.bahnhof.de informieren. Andererseits erhalten Sie auch telefonisch bei der 3-S-Zentrale unter der Nummer 0351 4611055 Auskunft zum Ortstarif.

An ausgewählten Haltestellen gibt es SOS- und Notrufsäulen, die Sie im Bedarfsfall nutzen können.

Anmeldung bei Hilfebedarf

Wenn Sie beim Einstieg Hilfe benötigen, steht Ihnen gern das Zugpersonal zur Verfügung. Wir empfehlen eine vorherige Anmeldung der Hilfeleistung bei der Deutschen Bahn unter folgenden Kontaktdaten:

  • Mobilitätsservice mit Anmeldung bis 30 Minuten vor Abfahrt für die Linien S1, S2, S3 im Bereich der S-Bahn Dresden:
    Telefonnummer: 0351 2068290 (Ortstarif), diese ist besetzt montags bis freitags 7 bis 20 Uhr, an Wochenenden und feiertags 10 bis 18 Uhr
  • MobiServZentrale der DB bis 24 Stunden vor Reisebeginn
    Telefonnummer: 01806 512512 (0,20 EUR/Anruf, Mobilfunk abweichend), diese ist täglich besetzt von 6 bis 22 Uhr

An ausgewählten Bahnhöfen kann Ihnen auch das Service-Personal bei der Orientierung im Bahnhofsbereich und beim Ein- sowie Ausstieg behilflich sein – sofern Sie dies wünschen.

Im Dresdner S-Bahn-Netz betrifft das die Stationen: Dresden-Hauptbahnhof und Dresden-Neustadt. Hier ist die Anmeldung einer Hilfeleistung persönlich, spätestens 20 Minuten vor Abfahrt des Zuges, an der DB-Information möglich.

Auskunft fürs Handy

Das mobile Reiseportal der Bahn, das unter der Adresse m.bahn.de zu erreichen ist, bietet Ihnen die Möglichkeit sich vorab zu Ihrer Fahrt zu informieren. Hier werden Ihnen verschiedene Apps angeboten, die Sie unterwegs nutzen können, u. a. die Abfrage von Fahrplänen und aktuellen Ankunftszeiten oder die Routenplanung.

Wenn Sie sich vorab über den Fahrplan der S-Bahn im Stadtbereich Dresden informieren möchten, können Sie auch die SMS-Auskunft mit Sprachausgabe der Dresdner Verkehrsbetriebe nutzen. Damit können Sie sich jederzeit den Fahrplan des Dresdner Liniennetzes auf das Handy laden. Zusätzlich wurden auch die S-Bahn-Verbindungen aufgenommen.

Es ist z. B. für eine ausgewählte Haltestelle möglich, die nächsten Abfahrtszeiten zu erfahren oder die schnellste Verbindung zwischen zwei Haltestellen zu ermitteln. Zum Beispiel rufen Sie damit die nächsten Abfahrtzeiten an einer ausgewählten Haltestelle ab oder die schnellste Verbindung.

Die Auskunft erfolgt in Echtzeit, innerhalb von maximal 10 Minuten und ist kostenlos. Es fallen nur die Gebühren für die gesendete SMS im eigenen Netz an.

Die SMS-Auskunft erfolgt auf folgende Weise:
Schreiben Sie eine SMS an die Nummer, die für Ihr Handynetz zur Verfügung steht.

  • Nutzer von T-Mobile D1 verwenden die Nummer 0170-2120541.
  • Nutzer von Vodafone D2 verwenden die Nummer 0172-8571011.
  • Nutzer von EPLUS verwenden die Nummer 0163-2691261.
  • Nutzer von O2 verwenden die Nummer 0179-2358919.

Eine SMS zur Anfrage nach einer Verbindung zwischen zwei Haltestellen wird geschrieben:
+Abfahrtshaltestelle#Zielhaltestelle

Eine SMS zur Anfrage nach allen demnächst abfahrenden Linien einer bestimmten Haltestelle wird geschrieben:
+Haltestelle

Wenn eine Auskunft zu allen abfahrenden Linien zu einem späteren Zeitpunkt erwünscht ist, wird die SMS geschrieben:
+Haltestelle#Zeit bis zur Abfahrt in Minuten oder die Uhrzeit, wobei Stunden- und Minutenangabe durch einen Doppelpunkt getrennt werden muss.

Eine SMS zur Anfrage nach einer Verbindung zwischen zwei Haltestellen mit vorgegebener Ankunftszeit wird geschrieben:
+Abfahrtshaltestelle#Zielhaltestelle#* Uhrzeit, wobei die Stunden- und Minutenangabe durch einen Doppelpunkt getrennt werden muss

Zum Informationsmaterial

Der vorliegende Text entstand im Rahmen des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle", beim Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS) mit freundlicher Unterstützung durch die Deutsche Bahn AG (DB AG) und den Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. (BSVS)

Fragen und Anregungen nehmen wir gern entgegen. Ihr Ansprechpartner ist:

Frau Kerstin Vietze vom Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS)
Fon: 0351- 47935013

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