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Corona-Impfung (SH-NEWS 2021/018 vom 26.02.2021)

(red; pec) Seit Mittwoch, 24.02.2021 können sich in Sachsen Menschen, die zur Personengruppe mit hoher Priorität gehören, für einen Impftermin registrieren. Die Registrierung ist über ein Serviceportal im Internet möglich.

Hier geht es zum Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus in Sachsen.

Das Serviceportal ist derzeit noch nicht barrierefrei nutzbar. Die Anmeldung kann auch telefonisch erfolgen: 0800 0899 089 (gebührenfrei)

Für die Impfung können entsprechend der persönlichen Mobilität und Terminkapazität Impfzentren gewählt werden, die vom Wohnort unabhängig sind.

Laut §3 der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) unterliegen der hohen Priorität besonders Personen, für die „[…] ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.“ Die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ist zunächst per Mausklick anzugeben. Weiterhin ist eine aktuelle ärztliche Bescheinigung notwendig. Aus dieser muss sich das konkrete Erkrankungsrisiko ergeben, welches in der CoronaImpfV benannt ist. Zur Impfung muss diese dann vorgelegt werden.

Dazu zählen folgende Krankheitsbilder:

  • a) Personen mit Trisomie 21,
  • b) Personen nach Organtransplantation,
  • c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • d) Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • f) Personen mit Diabetes mellitus,
  • g) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • h) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  • i) Personen mit Adipositas,
  • j) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Für die zuletzt benannte Personengruppe ist der Bundes-Verordnung nach ein Sonderweg über Einrichtungen notwendig, die von der obersten Landesgesundheitsbehörde beauftragt wurden.

Im Freistaat Sachsen befindet sich eine Einzelfallkommission bzw. Clearingstelle derzeit wohl im Aufbau.



Teaser-Bild: Memed Nurrohmad, Pixabay

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