Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30

Übersicht aller Veranstaltungen

Selbsthilfenetzwerk Sachsen

Wer wir sind

Wo wir sind

.

Ordentliche Mitgliederversammlung des LSKS 2020 (SH-NEWS 2020/93 vom 22.10.2020)

(Red/joe) Bedingt durch die vorherrschende Corona-Pandemie fand die Ordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderte Sachsen e.V. (LSKS) im BSK am Samstag, den 17.10.2020 in den Räumen des Verbandes der Körperbehinderten der Stadt Dresden e.V. (VKD e.V.) statt. Diese besondere Situation war es sicher auch, dass von insgesamt sieben Mitgliedsverbänden nur drei stimmberechtigte Vertreter*innen zu dieser Veranstaltung erschienen. Komplettiert durch Mitglieder des Vorstandes, der Rechnungsprüfung, der Kontaktstellenleiter/in und durch Mitarbeiterinnen des LSKS.

Die Veranstaltung bestand, wie schon aus der Vergangenheit gewohnt, aus einem fachlichen Teil und der eigentlichen Ordentlichen Mitgliederversammlung.

Nachdem die Vorsitzende Britta Soppala alle Anwesenden begrüßte, gab sie das Wort weiter an Maria Borowski, Koordinatorin des Projektes „Bischofswerda inklusiv“!

In ihrem Vortrag ging die Projektkoordinatorin auf die Aufgaben und Ziele ein, die einerseits schon angegangen sind anderseits zukünftig noch bewältigt werden müssen. Das Projekt „Bischofswerda Inklusiv“ fokussierte sich anfangs intensiv auf das Einrichten unterschiedlicher Kommunikationswege, sowie auf die Entwicklung eines starken Wiedererkennungswertes. Darüber hinaus sollte das Projekt in der Stadt Bischofswerda und den umliegenden Gemeinden etabliert und vorgestellt werden. Dazu fanden Gespräche mit potenziellem Kooperationspartner wie den Ortsbürgermeistern, Vereinen, Verbänden, der Kirche und der Beauftragten für Belange von Menschen mit Behinderung statt. 

Als weiterer Schwerpunkt in der Arbeit des Projektes „Bischofswerda Inklusiv“ steht im kommenden Jahr die Etablierung des Projekts vor Ort und eine umfängliche Status-Quo-Analyse auf der Agenda. Da es große Defizite und unterschiedliche Wissensstände bezüglich Inklusion in den Kommunen gibt, bedarf es bei einem ersten Auftakttreffen viel Aufklärung und starker, inspirierender Impulsvorträge, die den Mehrwert von Inklusion deutlich machen. Darüber hinaus soll eine Bestandsaufnahme der Sozialräume im Hinblick auf Inklusion durchgeführt werden.

Bei der sich anschließenden regen Diskussion ging Maria Borowski auf viele Fragen der Anwesenden ausführlich ein und nahm ihrerseits auch Anregungen und Ideen aus den Reihen der Mitglieder für ihre weitere Projektarbeit mit.

Im Anschluss gab es von Anne Hähnel, Koordinatorin des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle“ Informationen zum aktuellen Stand über die Arbeit innerhalb des Projektes.

Sie legte sehr ausführlich dar, welche umfangreichen Aufgaben bewältigt wurden sind, die sie gemeinsam mit ihrer Projektmitarbeiterin im Landkreis Leipzig & Nordsachsen, Jana Treffler-Klingner vorgenommen hat. Dabei musste immer auf die besondere Lage der letzten Monate Rücksicht genommen werden. Nähere Informationen erhalten Sie im Arbeitsprogramm 2020/21 und im Tätigkeitsbericht 2019/20.

Darin steht u.a. auch zu lesen, dass der LSKS auch weiterhin an seinen Forderungen zur Beseitigung von baulichen, Verkehrs- und sonstigen Barrieren in allen Regionen des Freistaates Sachsen festhalten wird, die die selbstbestimmte Lebensgestaltung körperbehinderter Menschen einschränken. Dazu wird der LSKS als Projektträger das Projekt „ÖPNV/SPNV für alle – Weichenstellung für 2022 in Sachsen“ entsprechend der vorliegenden Projektkonzeption weiterführen.

Darüber hinaus soll im kommenden Jahr eine Konzeption für ein Nachfolgeprojekt ab 01.01.2022 erarbeitet und bei der Landesdirektion eingereicht werden. Eine Weiterführung des Projektes soll unter den Gesichtspunkten Begleitung/Beratung, Kontrolle/Prüfen der Barrierefreiheit, Schulungen zur Schaffung und Sensibilisierung eines barrierefreien ÖPNV/SPNV in Sachsen erfolgen.

Die Vorsitzende Britta Soppala dankte den beiden Mitarbeiterinnen für ihre Ausführungen zu den Projekten des LSKS. Es folgte eine Mittagspause, bevor die Vorsitzende die ordentliche Mitgliederversammlung des LSKS 2020 eröffnete. Dabei wurde zunächst festgestellt, dass die Einladung zur Mitgliederversammlung laut Satzung vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erfolgte und den Mitgliedsvereinigungen alle erforderlichen Unterlagen zugegangen bzw. als Tischvorlage vorlagen. Somit war die Mitgliederversammlung gemäß Satzung beschlussfähig. Einstimmig bestätigt wurde zudem die Tagesordnung.

Mit der Leitung der Versammlung wurde der stellv. Vorsitzendes Jörg Schirdewahn auf Vorschlag des LSKS-Vorstandes und von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Zur Protokollantin wurde Britta Soppala erklärt.

Nach ergänzenden Bemerkungen der Vorsitzenden zum vorgelegten Tätigkeitsbericht und aktuellen Ereignissen bzw. durch den Rechnungsprüfer Thomas Pietsch zum vorgelegten Bericht der Rechnungsprüfer folgte die Aussprache.

Es folgte ein reger Meinungsaustausch u.a. über die im Tätigkeitsbericht des Vorstandes vorgetragenen Einschätzungen und Überlegungen, sowie der vorgelegten Dokumente, z.B. dem Haushaltsplan, als auch eigene Erfahrungen und Standpunkte zur Verbandsarbeit.

Außerdem wurde über die Annahme eines  Antrages entschieden, der von Dr. Peter Münzberg schriftlich eingereicht und stellvertretend vom Versammlungsleiter vorgetragen wurde, darin heißt es, die Mitgliederversammlung möge ihn von der Wahrnehmung der Aufgabe Ehrenvorsitzender entbinden.

Folgende Beschlussdokumente, die der Vorstand vorgelegt hatte, wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt,

  • den Tätigkeitsbericht des Vorstandes des LSKS für den Zeitraum September 2019 bis Oktober 2020 einschließlich der mündlich vorgetragenen Ergänzungen
  • den Jahresabschluss für das Jahr 2019
  • den Bericht der Rechnungsprüfer
  • das Arbeitsprogramm des LSKS für den Zeitraum 2020/21
  • den präzisierten Haushaltsplan des LSKS für das Jahr 2020
  • den Entwurf des Haushaltsplanes für 2021
  • der Antrag von Dr. Peter Münzberg zur Entbindung von der Wahrnehmung der Aufgabe als Ehrenvorsitzender

Auf der Basis der beschlossenen Dokumente wurden der Vorstand und die Rechnungsprüfer entlastet. Die Mitgliederversammlung beschloss in Übereinstimmung mit der Satzung einstimmig, für die Legislaturperiode 2020-2023 einen Vorstand mit insgesamt sieben Mitgliedern zu wählen.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung, laut der gültigen Wahlordnung, wurden  als Wahlleiterin Anne Hähnel und als Beisitzerin Maria Borowski, beide SHNW in die Wahlkommission berufen! Die Wahlleiterin machte zu Beginn noch einige wichtige Anmerkungen zum Ablauf der Wahl.

Gewählt wurde der Vorstand in folgender Zusammensetzung:

  • als Vorsitzende:                         Britta Soppala
  • als stellv. Vorsitzende:               Jens Oertel und Jörg Schirdewahn
  • als Schatzmeister:                     Roland Bräuer
  • als weitere Vorstandsmitglieder: Erhard Kühnel, Gerd Schuhmacher und Mario Peters.
  • Als Rechnungsprüfer gewählt wurden Thomas Pietsch und Petra Blazejovsky.

Alle Gewählten erklärten sich zur Annahme der Wahl bereit.

Im Namen des neu gewählten Vorstandes bedankte sich die wiedergewählte Vorsitzende Britta Soppala beim VKD e.V. für die Bereitstellung des Beratungsraumes und bei den Mitarbeiterinnen des Selbsthilfenetzwerkes, Anne Hähnel und Maria Borowski für deren ehrenamtliches Engagement in Vorbereitung und Organisation der diesjährigen Mitgliederversammlung.




.