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2. Exkursion des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle“ zur Europäischen Mobilitätswoche (SH-NEWS 2020/084 vom 24.09.2020)

alte Straßenbahn im Straßenbahnmuseum in Chemnitz ÖPNV-Sternfahrt von Dresden und dem Landkreis Leipzig nach Chemnitz

(LSKS/jtk, ahä) Am 19. September 2020 lud die Regionalkoordinatorin des Projektes „ÖPNV/SPNV für alle“ Jana Treffler-Klingner zu einer barrierefreien Ausfahrt nach Chemnitz ein. Diese fand im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche vom 16.-22. September 2020 statt. 

Die Gruppe aus dem Landkreis Leipzig betreute Sven Klingner, von Dresden aus startete Projektkoordinatorin Anne Hähnel mit den Teilnehmenden. Die Zugfahrt mit der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) von Leisnig über Großbothen, Grimma und Naunhof nach Leipzig verlief problemlos. Das Zugpersonal war sehr freundlich und half dort, wo Hilfe nötig war. In Leipzig gab es allerdings wieder ein Übermittlungsproblem der Mobilitätsservicezentrale (MSZ), sodass vor Ort niemand informiert war, dass ein Rollstuhlfahrer mit dem Hublift in den Zug nach Chemnitz gehoben werden sollte. Jedoch konnte dies durch einen kurzen Anruf des Lokführers schnell geklärt werden und so kamen die acht Teilnehmenden gut am Chemnitzer Hauptbahnhof an. Dort trafen sie auf die Gruppe aus Dresden, die ebenfalls pünktlich in Chemnitz eintraf und keine Probleme bei der Hinreise hatte.

Mit 13 Teilnehmern startete die Gruppe mit einer modernen Straßenbahn der Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) ins Straßenbahnmuseum im Straßenbahnhof Kappeln in Chemnitz. Nach einem kurzen Fußweg konnten sich die Teilnehmenden über die Entwicklung der Straßenbahn in den Jahren 1900 bis 1980 in Chemnitz informieren und verschiedene Straßenbahnwagen aus diesem Zeitraum besichtigen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Gruppe leider keine Führung im Straßenbahnmuseum erhalten aber die zahlreichen Informationstafeln vermittelten viel Wissenswertes rund um das Thema. Dabei lernte die Gruppe die jetzige Barrierefreiheit der Bahnen zu schätzen.

Nach über einer Stunde fuhr die Gruppe mit der Straßenbahn wieder zurück zur Zentralhaltestelle und ging zum Restaurant Michaelis. Auf dem Weg dahin mussten mehrere Schienen überquert werden. Dies gestaltetet sich mit dem Rollator allerdings als etwas schwierig, da die Räder teilweise in den Schienen hängen blieben. Bei der Mittagspause konnten sich alle noch einmal über das Erlebte austauschen. Anschließend fuhr die Gruppe mit der Straßenbahn, in die alle problemlos einsteigen konnten, zum Hauptbahnhof, um mit den verschiedenen Zügen zurück zu fahren. Allen Teilnehmenden hat dieser Ausflug gefallen und im Gegensatz zu den Ausfahrten der letzten Jahre gab es – bis auf die Informationskette der MSZ auf der Hinfahrt – keine Probleme.

 


Bildergalerie Barrierefreie Ausfahrt nach Chemnitz im September 2020

  • Hublift am Hauptbahnhof Leipzig

    Hublift am Hauptbahnhof Leipzig

    Quelle: LSKS/jtk

  • Einstieg mit Rollator in die Chemnitzer Straßenbahn
  • Rollstuhlplatz in der Chemnitzer Straßenbahn
  • Die Gruppe im Straßenbahnmuseum in Chemnitz
  • Das Museum im alten Straßenbahnhof Kappeln in Chemnitz
  • Die Teilnehmenden der barrierefreien Ausfahrt nach Chemnitz

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