SH-NEWS 2011/189 vom 06.12.2011: Vorstand der LAG SH hat beraten
Aktivitäten zur Erfüllung des Arbeitsprogramms im Mittelpunkt...
(LAG SH/mue) Am 05.12.2011 hat sich der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e.V. (LAG SH) zu seiner letzten planmäßigen Beratung in diesem Jahr im Selbsthilfenetzwerk Sachsen (SHNW) getroffen.
Im Geschäftsbericht musste festgestellt werden, dass sich gegenwärtig erhebliche Probleme der Finanzierung der Gesamttätigkeit, insbesondere des EU-Ziel 3-Projektes "Nichts über uns ohne uns - Leben ohne Barrieren" unter Regie tschechischen Leadpartners JURTA Děčín, ergeben.
Ausgangspunkte dafür sind die erforderliche Vorfinanzierung der Leistungen durch einen Bankkredit, dessen Zinsen nicht förderfähig sind, und die sehr zögerlichen Auszahlungen durch die Sächsische Aufbaubank (SAB).
Damit wird die Gesamtfinanzierung der LAG SH über das Jahresende hinaus in Frage gestellt.
Der Vorstand wird deshalb erneut versuchen, mit den politisch Verantwortlichen und der Staatsregierung Möglichkeiten zu finden, diese für einen Verein ohne eigene Finanzkraft unerträgliche Situation zu ändern.
Ein weiterer Beratungsschwerpunkt war die Auswertung der Ordentlichen Mitgliederversammlung der LAG SH am 12.11.2011 und die dort beschlossene erweiterte Tätigkeit der LAG SH und ihrer Mitgliedsvereinigungen.
Der Vorstand wird sich dazu in den nächsten Tagen mit konkreten Vorschlägen zur Leitung und zur Besetzung der zu bildenden Fachgruppen sowie der zu schaffenden regionalen Arbeitskreise an die Mitgliedsorganisationen wenden.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung wurde mit einigen inhaltlichen Ergänzungen bestätigt.
Es wird in den Folgetagen an die Mitglieder versandt.
Erinnert wurde nochmals an die vereinbarten Treffen der vier Arbeitsgruppen zur Vorbereitung des Fachworkshops zur Zukunft der Selbsthilfe in Sachsen, der am 05.05.2012 in den Räumen der AOK Leipzig stattfindet.
Zur Kenntnis genommen wurde u. a. eine Initiative des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e.V. (BSVS) zur Aufnahme eines Kontaktes mit dem MDR, in dem eine erweiterte Bereitstellung blindengerechter Sendungen vereinbart werden soll.
Berichtet wurde über Inhalt und Ergebnisse einiger Veranstaltungen, an denen Mitglieder des Vorstandes im zurückliegenden Zeitraum teilgenommen haben.
Es wurde vereinbart, in den Folgeberatungen des Vorstands insbesondere die weiteren Aktivitäten der LAG SH im Sinne der (sozial-) politischen Standpunktbildung und Interessenvertretung sowie die finanzielle und personelle Sicherung der Gesamttätigkeit in den Mittelpunkt zu stellen.
Dazu wird erwartet, dass sich insbesondere die Staatsregierung eindeutig zu den vorgetragenen Kritikpunkten an der gegenwärtigen Förderstrategie und den zu ihrer Weiterentwicklung unterbreiteten Vorschlägen positioniert.
Die nächste Beratung des Vorstands der LAG SH findet am 16.01.2012 im SHNW Sachsen statt.
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